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Buchvorstellung
Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
Nachschlagwerk
Umschau Braus Verlag
In Fortführung der seit 1956 von der DGE in mehrjährigen Abständen veröffentlichen Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr liegt mit diesem Buch erstmals ein gemeinsam von den einschlägigen Fachgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz (D.A.CH) erarbeitetes Kompendium vor, das eine erfreuliche Tendenz zeigt.
Karlheinz Schmidt schrieb dazu in VitaMinSpur 2/2000:
"Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass nun erstmals hinsichtlich der Referenzwerte der Bereich der Nutrition vom Bereich der Prävention getrennt wird. Hier ist allerdings erst ein Anfang gemacht. Es kommt daher in Zukunft darauf an, deutlich zu machen, dass die Prävention nicht in erster Linie in den Kompetenzbereich der Ernährungswissenschaften fällt, sondern ganz wesentlich auch medizinische Fachkompetenz erfordert."

Die neuen DACH-Referenzwerte umfassen Empfehlungen, Schätzwerte und Richtwerte. Empfehlungen gibt es nur, wo bereits wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zum Bedarf vorliegen. Sie berücksichtigen Sicherheitszuschläge für die individuellen Schwankungen des Nährstoffbedarfs. Schätzwerte werden angegeben, wenn der durchschnittliche Bedarf der verschiedenen Bevölkerungsgruppen nicht ausreichend abgesichert definiert werden kann. Richtwerte schließlich dienen als Orientierungshilfe und Anleitung für die Nährstoffzufuhr innerhalb bestimmter Zufuhrbereiche. Dabei sind manche Richtwerte (z.B. Flüssigkeit, Ballaststoffe) als Untergrenze, andere (z.B. Alkohol, Speisesalz) als Obergrenze definiert.

Nochmals Prof. Schmidt: "Jetzt wird erstmals durch die neuen präventiven Referenzwerte offiziell aktenkundig, dass auch Nährstoffe - und damit Lebensmittel - präventive Wirkungen entfalten können und dürfen. Dementsprechend wurden nach der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnislage die Referenzwerte für einige Nährstoffe unter dem präventiven Aspekt deutlich heraufgesetzt. Ein markantes Beispiel ist der Referenzwert für die Folsäure-Äquivalente bzw. das Nahrungsfolat, der auf 0,4-0,6 mg/Tag angehoben wurde, unter dem Gesichtspunkt, dass Folsäure präventiv wirksam ist gegen die Schadwirkung zu hoher Homocysteinspiegel und in der Schwangerschaft gegen Neuralrohrdefekte bei Neugeborenen."

Weitere deutliche Änderungen gibt es z.B. bei den antioxidativ wirkenden Vitaminen C und E, eigene Werte gibt es jetzt auch für Beta-Karotin.
    
    
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Broschiert: 240 Seiten
Verlag: Umschau Buchverlag; 1. Auflage, 3. vollständig nachgesehener und korrigierter Nachdruck, Neustadt a.d.W. 2008 
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3865281281
ISBN-13: 978-3-86528-128-9
Preis: € 22,90
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