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Nachrichten
20. Feb 2002
Stand der EU-Richtlinie zu Nahrungsergänzungen
Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes entschied über 14 Änderungs- und Ergänzungsanträge
Am 20. Februar 2002 hatte der Umweltausschuss des Europäischen Parlamentes zur Vorbereitung der zweiten Lesung des EU Parlamentes über insgesamt 14 Änderungs- und Ergänzungsanträge entschieden und hierbei lediglich zwei Änderungen angenommen.
Zum einen wurde der Zeitraum, innerhalb dessen seitens der Mitgliedsstaaten dem wissenschaftlichen Ausschuss Dokumentationsunterlagen zur Unbedenklichkeit bestimmter Stoffe vorzulegen sind, von 18 auf 36 Monate verlängert.
Zum anderen wurde eine Regelung aufgenommen, dass Nahrungsergänzungsmittel nach den Regeln der guten Herstellungspraxis (GMP) herzustellen sind, um die Qualität und Sicherheit zu gewährleisten.

Im übrigen hat sich erfreulicherweise an den Inhalten des bisherigen Entwurfes und damit auch an den für die Rechtssicherheit wichtigen Eckpunkten (Stichworte: "physiologische Wirkung/Upper Safe Level") nichts geändert.

Am 13. März 2002 fand die Abstimmung im Europaparlament statt.
Der Ergänzungsantrag in Sachen GMP fand keine Mehrheit. Die Verlängerung der Frist, innerhalb derer von Unternehmen Dossiers für die Aufnahme neuer Stoffe vorgelegt werden können, auf 36 Monate wurde dagegen akzeptiert.
Die Richtlinie wurde in dieser Form mit 385 zu 124 Gegenstimmen angenommen.

Mit dem ersten Entwurf der Höchstmengenvorschläge durch den wissenschaftlichen Ausschuss wird im Frühjahr 2003 gerechnet. (nach BDiH 01/2002)
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