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Nachrichten
16. Jun 2009
Kostenfaktor Mangelernährung im Gesundheitswesen
Ernährungstherapie und Nährstoffsupplemente könnten wesentlich zur Kostensenkung beitragen.
Am 11. und 12. Juni 2009 fand in Prag eine Konferenz der EU-Gesundheitsminister statt.

Ernährungstherapie und Nährstoffsupplemente könnten wesentlich zur Kostensenkung beitragen.
Am 11. und 12. Juni 2009 fand in Prag eine Konferenz der EU-Gesundheitsminister statt. Zentrales Anliegen des Treffens war es, europaweit eine Initiative zu starten, die das Problembewusstsein in den Mitgliedsstaaten der Union schärfen soll. Wie die Zahlen zeigen, ist in puncto Ernährung im Großteil Europas keineswegs alles in bester Ordnung. Mindestens 25 % der Personen, die wegen unterschiedlichster Erkrankungen in stationäre Behandlung kommen, sind mangelernährt oder knapp davor. Betrachtet man nur die Gruppe pflegebedürftiger Menschen, erhöht sich der Prozentsatz auf 50-60%.
Und: Mangelernährung ist nicht auf untergewichtige Personen beschränkt.
Nachgewiesen ist, dass mangelernährte Personen im Krankheitsfall ein höheres Risiko für Komplikationen und Komorbidität sowie schlechtere Lebensqualität und eine höhere Sterblichkeitsrate haben als Personen in gutem Ernährungszustand. 
Ein paar Zahlen: In Großbritannien sind ca. 3 Millionen Personen mangelernährt. Hochgerechnet auf Europa sind das etwa 33 Millionen Menschen. Die dadurch verursachten Kosten im Gesundheitswesen liegen in Großbritannien bei ca. 1,5 Mrd. Euro, auf Deutschland als Schätzung umgelegt bei etwa 9 Milliarden Euro.
Die Kosten für eine Ernährungstherapie bei diesen Personen würden nur etwa 2,5 % der Folgekosten der Mangelernährung betragen.
„Weitere Studien zeigen, dass durch die Gabe von Nahrungs-
supplementen im Durchschnitt Krankenhauskosten in Höhe von 1.000 € pro Patient eingespart werden können - durch kürzere Liegezeiten und geringeren Pflegebedarf“, heißt es in einer Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.
(Den vollständigen Text der Mitteilung finden Sie unter
http://idw-online.de/pages/de/news320020).

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