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11. Aug 2009
EFSA vollendet erste EU-weite Bewertung von Vitamin- und Mineralstoffquellen für Nahrungsergänzungsmittel

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die erste umfassende Bewertung von Stoffen abgeschlossen, die als Vitamin- und Mineralstoffquellen in den derzeit in der Europäischen Union verkauften Nahrungsergänzungsmitteln zum Einsatz kommen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die erste umfassende Bewertung von Stoffen abgeschlossen, die als Vitamin- und Mineralstoffquellen in den derzeit in der Europäischen Union verkauften Nahrungsergänzungsmitteln zum Einsatz kommen. Seit 2005 hat die EFSA 533
Zulassungsanträge bearbeitet, die sich auf insgesamt 344 unterschiedliche Inhaltsstoffe beziehen. Die Bewertungen beruhen auf den von den Herstellern der
Nahrungsergänzungsmittel vorgelegten wissenschaftlichen Nachweisen für die Sicherheit dieser Nährstoffquellen und ihre Bioverfügbarkeit, d. h. die Wirk-samkeit, mit welcher der jeweilige Mineralstoff bzw. das betreffende Vitamin aus der Nährstoffquelle in das Körpergewebe freigesetzt wird. [1]
186 Zulassungsanträge waren in verschiedenen Phasen des Bewertungsverfahrens zurückgezogen worden, und für etwa die Hälfte der verbleibenden Zulassungs-anträge wurden bei der EFSA unzureichende wissenschaftliche Nachweise eingereicht, um eine korrekte wissenschaftliche Bewertung vornehmen zu können. Mögliche Sicherheitsbedenken sind bei 39 Anträgen festgestellt worden.
John-Christian Larsen, der Vorsitzende des ANS-Gremiums der EFSA, erläutert: „In ganz Europa nehmen mehrere Millionen Menschen neben ihrer normalen Ernährung regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Die Arbeit des Gremiums wird wesentlich dazu beitragen, zu gewährleisten, dass die in der EU
verkauften Nahrungsergänzungsmittel sicher sind und tatsächlich die versprochenen Wirkungen im Körper entfalten.“
Und weiter: „Die Fertigstellung dieser gewaltigen Aufgabe innerhalb der mit der Europäischen Kommission vereinbarten Frist ist ein bedeutsamer Schritt in den Bemühungen der EFSA, den Verbraucherschutz weiter zu stärken. Insbesondere ist sie aber eine herausragende Leistung des ANS-Gremiums. Ich möchte allen beteiligten Wissenschaftlern ganz herzlich für ihre engagierte Arbeit danken.”
Nahrungsergänzungsmittel sind konzentrierte Quellen von Nährstoffen oder anderen Stoffen mit ernährungspezifischer oder physiologischer Wirkung, die die
normale Ernährung ergänzen sollen. Zu den von der EFSA geprüften Stoffen gehören unter anderem Chromnitrat, mit dem der menschliche Körper mit Chrom
versorgt werden soll, sowie mit Vitamin B12 angereicherte Hefe in Nahrungsergänzungsmitteln als Quelle für das Vitamin B12.
Die EU-Richtlinie 2002/46/EG legt fest, dass ab dem 1. Januar 2010 nur solche Nährstoffquellen in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden dürfen, die
von der EFSA auf ihre Sicherheit und Bioverfügbarkeit überprüft wurden und in den entsprechenden Anhang der vorgenannten Richtlinie aufgenommen worden sind.
[1] Die Prüfungen wurden vom Gremium für Lebensmittelzusatzstoffe, Aromastoffe, Verarbeitungshilfsstoffe und Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen (AFC-Gremium) begonnen und nach der Einsetzung des Gremiums für Lebensmittelzusatzstoffe und Lebensmitteln zugesetzte Nährstoffquellen (ANS-Gremium) von letzterem weitergeführt und abgeschlossen. Im Zeitraum von 2006 bis 2008 stellte das AFC-Gremium 12 Gutachten und eine Stellungnahme für 170 Nährstoffquellen aus. Das ANS-Gremium hat seit September 2008 weitere 33 Gutachten und 37 Stellungnahmen zu den restlichen 177 Nährstoffquellen verabschiedet.

Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
Pressemitteilung 28 Juli 2009

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