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Nachrichten
23. Mär 2010
OM-TELEGRAMM
Vitamin D; EPO; komplementäre Onkologie; Phosphatidylcholin
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Vitamin D; EPO; komplementäre Onkologie; Phosphatidylcholin

Vitamin D und Testosteronspiegel
Es besteht ein Zusammenhang zwischen Vitamin D, Testosteronspiegel und Jahreszeit bei Männern. Am Ende des Winters ist der Testosteronspiegel deutlich niedriger als im Sommer. Möglicherweise ist Vitamin D an den Schwankungen des Testosteronspiegels im Lauf des Jahres schuld. Die genauen Zusammenhänge zwischen Vitamin-D- und Testosteronmangel ebenso wie die Frage, ob der Testosteronspiegel durch Vitamin-D-Gaben beeinflussbar ist, sollen in einem weiteren Forschungsprojekt untersucht werden.
Wehr E. et al. Clinical Endocrinology 2009; doi: 10.1111/j.1365-2265.2009.03777.x (Aus: ÄrzteWoche 4.3.2010)

Erythropoietin (EPO) in der Wundbehandlung
MHH-Forscher entwickeln Therapiekonzept ohne Nebenwirkungen
Bei einem  Pressegespräch am 24. März in Hannover wird das körpereigene Glykoprotein EPO im Mittelpunkt stehen: Wissenschaftlern der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist es erstmals gelungen, in der Wundheilung eine neue nebenwirkungsfreie Therapiestrategie mit dem körpereigenen Hormon Erythropoietin (EPO) zu entwerfen. In einer aktuellen interdisziplinären Studie an der MHH zur Wundtherapie bei Diabetischem Fußsyndrom wollen die Forscher zeigen, dass schwere chronische Wunden bei Patienten mit Diabetes Typ I und II unter der Gabe des Medikaments EPO wesentlich schneller abheilen als unter konventioneller Behandlung. Die wissenschaftlichen Ergebnisse weisen darauf hin, dass EPO - auch in sehr niedrigen Dosierungen - durch die Bildung und Ausschwemmung von Stammzellen aus dem Knochenmark zur Regeneration von Verletzungen und Organschäden einen positiven Einfluss auf die Wundheilung hat. Das verhilft dem Medikament zu neuen therapeutischen Einsatzmöglichkeiten.
EPO wird von der Niere gebildet und reguliert als Wachstumsfaktor die Entstehung der roten Blutkörperchen. Die Fähigkeit zur allgemeinen Leistungssteigerung hat EPO den zweifelhaften Ruf eines Dopingmittels beschert.
http://idw-online.de/pages/de/news360905

Neue Fachrichtung Komplementäre Onkologie integriert Naturheilverfahren in die schulmedizinische Krebsbehandlung
Das Klinikum der J.W. Goethe-Universität baut als erstes Onkologisches Spitzenzentrum in Deutschland den Bereich Komplementäre Onkologie aus. Schulmedizinische und natürliche Therapieformen werden in der sogenannten Komplementären Onkologie am Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) zusammengeführt. Am UCT arbeiten alle Krebsspezialisten eng zusammen, es ist von der Deutschen Krebshilfe als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet.
Niedergelassene Ärzte und Patienten können sich ab sofort in einer neu gegründeten Beratungsstelle über Therapien aus der Naturheilkunde informieren. Die wissenschaftliche Erforschung natürlicher Behandlungsmethoden soll ebenso vorangetrieben werden. …
http://idw-online.de/pages/de/news360465

Phosphatidylcholin und CED
Neues Medikament für Patienten mit entzündlicher Darmerkrankung im Test / Teilnehmer für bundesweite klinische Studie gesucht
Ein neues Präparat zur Behandlung von Colitis ulcerosa, einer chronisch-entzündlichen Dickdarmerkrankung, das an der medizinischen Universitätsklinik Heidelberg entwickelt worden ist, geht derzeit in einen entscheidenden klinischen Test: Das Biotechnologie-Unternehmen Lipid Therapeutics mit Sitz in Heidelberg führt eine internationale klinische Phase II Studie durch. Deutschlandweit werden noch Studienteilnehmer gesucht.
Professor Dr. Wolfgang Stremmel, Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik IV (Gastroenterologie), hat mit seiner Arbeitsgruppe die Wirkweise des Medikamentes Phosphatidylcholin geklärt: Das körpereigene, aber speziell aufbereitete Fett stellt den Schutzfilm der Dickdarmwand wieder her und macht die Einnahme von Kortison in vielen Fällen überflüssig. Ergebnisse einer ersten Studie, die das Präparat im Vergleich mit einem Scheinpräparat (Placebo) an einer kleineren Patientenzahl testete, sprechen für eine Effektivität des Präparats. Sie wurden 2007 in der Zeitschrift "Annals of Internal Medicine" veröffentlicht. …
http://idw-online.de/pages/de/news359753

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