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Nachrichten
16. Jul 2010
Millionen-Förderung für Projekt zur Rolle von Vitamin D für Herz-Kreislauf-System;
Studie: Stillkinder brauchen rechtzeitig eisenreiche Beikost;
Wochenbettdepression: Mehr als nur Melancholie
Millionen-Förderung für Projekt zur Rolle von Vitamin D für Herz-Kreislauf-System;
Studie: Stillkinder brauchen rechtzeitig eisenreiche Beikost;
Wochenbettdepression: Mehr als nur Melancholie

Millionen-Förderung für Projekt zur Rolle von Vitamin D für Herz-Kreislauf-System
Die Arbeitsgruppe Humanernährung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) koordiniert ein Verbundprojekt, in dem die beteiligten Wissenschaftler die Rolle von Vitamin D für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems erforschen. Darüber hinaus wollen sie innovative Strategien für die Nahrungsmittelproduktion entwickeln, um die Vitamin-D-Versorgung der Bevölkerung zu verbessern sowie den nachhaltig wirtschaftenden Sektor Binnenfischerei und Aquakultur zu stärken. Das Bundministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das am 1. Juli 2010 startende Projekt insgesamt mit rund 1,4 Millionen Euro.
(http://idw-online.de/pages/de/news377103)
Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Gabriele Stangl
Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften
Telefon: 0345 55 22 707
E-Mail: gabriele.stangl@landw.uni-halle.de
Internet: http://www.ernaehrungswissenschaften.uni-halle.de/mitarb/professur_human_ernaehr

Studie: Stillkinder brauchen rechtzeitig eisenreiche Beikost
Mütter, die ihre Kinder voll stillen, sollten nach vier bis spätestens sechs Monaten damit beginnen, eisenreiche Breinahrung zuzufüttern. Ansonsten droht ein möglicherweise gefährlicher Eisenmangel. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE), das der Universität Bonn angegliedert ist. Die Wissenschaftler betonen, dass Muttermilch in den ersten Lebensmonaten die ideale Säuglingsnahrung sei. Sie müsse aber zur rechten Zeit mit eisenreicher Beikost ergänzt werden. Die Studie erscheint in Kürze in der Fachzeitschrift Clinical Nutrition. Sie ist aber bereits online abrufbar (doi: 10.1016/j.clnu.2010.05.002).
(http://idw-online.de/pages/de/news377821)
Kontakt:
Professor Dr. Mathilde Kersting
Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund
Institut an der Universität Bonn
Telefon: 0231/7922-1018
E-Mail: kersting@fke-do.de

Wochenbettdepression: Mehr als nur Melancholie
Können Tryptophan und Tyrosin Abhilfe schaffen?
Innerhalb der ersten Woche nach der Geburt ihres Kindes leiden bis zu 70 Prozent der Mütter unter Wochenbettmelancholie. Während sich die meisten Frauen bald davon erholen, klingen bei etwa 13 Prozent die Symptome nicht wieder ab, sondern manifestieren sich innerhalb der ersten drei Monate nach der Geburt zu einer Wochenbettdepression. Eine maßgebliche Rolle bei diesem Stimmungsabfall spielt, wie bei anderen Depressionen auch, eine zu geringe Konzentration von Neurotransmittern im Gehirn. Julia Sacher vom Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften und ihr Kollege Jeffrey H. Meyer vom Centre for Addiction and Mental Health in Toronto, Kanada, konnten in einer aktuellen Studie zeigen, dass ein Anstieg des Enzyms MAO-A ein ausschlaggebender Faktor bei der Entstehung der Wochenbettmelancholie ist (Arch Gen Psychiatry, 26. Mai 2010).
(http://idw-online.de/pages/de/news374781)
Originalveröffentlichung: J. Sacher, A. A. Wilson, S. Houle, P. Rusjan, S. Hassan, P. M. Bloomfield, D. E. Stewart, J. H. Meyer. Elevated Brain Monoamine Oxidase A Binding in the Early Postpartum Period Arch Gen Psychiatry 67(5):468-474 (2010)
Weitere Informationen erhalten Sie von:
Dr. Julia Sacher
Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig
Tel.: +49 341 9940-2409
E-Mail: sacher@cbs.mpg.de

Quelle: idw
http://idw-online.de


 

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