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Nachrichten
23. Sep 2010
Vitamin D - die empfohlene tägliche Aufnahmemenge vermutlich suboptimal
Entwurf einer Lebensmittel-Stoffliste kann bis 30. 9. 2010 kommentiert werden.

In Deutschland haben das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) den Entwurf einer Stoffliste "Pflanzen und Pflanzenteile" auf ihren Internetseiten zur Diskussion gestellt:
www.bvl.bund.de

Mit der zu erstellenden (erweiterbaren) Liste soll Behörden, Lebensmittelunternehmern und Verbrauchern eine Orientierungshilfe gegeben werden, um neuere Lebensmittel bzw. Zusätze in Lebensmitteln einschätzen zu können. 
Verbände, aber auch die einschlägig interessierte Öffentlichkeit haben bis Ende September die Möglichkeit, den Listenentwurf zu kommentieren.

Den Wortlaut der Presseaussendung des BVL finden Sie hier.
Presseaussendung

Vitamin D – die empfohlene tägliche Aufnahmemenge vermutlich suboptimal
Der "Orthomolecular Medicine News Service" veröffentliche im Frühjahr 2010 einen Artikel von William B. Grant (arbeitet seit 2000 über den Zusammenhang von Vitamin D und verschiedenen Krebsarten). Da der Mensch 90% des Vitamin D über die ultraviolette B-Strahlung der Sonne produziert, die heutige Lebensweise es aber mit sich bringt, dass viele Menschen wesentlich mehr Zeit in Räumen und nicht im Freien verbringen, sinkt die Vitamin-D-Produktion erheblich.

Angesichts der vielfältigen Rolle von Vitamin D bei verschiedensten Stoffwechselabläufen kann diese Unterversorgung allmählich zu verschiedensten Störungen führen – von Infektions- über Autoimmunerkrankungen bis Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Dabei seien dunkelhäutige Menschen zusätzlich gefährdet, weil durch die dunkle Hautpigmentierung weniger UVB-Strahlung an das 7-Dehydrocholesterol gelangt.


Die derzeit gültige Aufnahmeempfehlung von 400 IE/Tag orientierte sich an der Vermeidung von Rachitis. Grant plädiert für Erwachsene für eine tägliche Zufuhr von 2.000 IE (bzw. 3.000 IE für dunkelhäutige Menschen), um eine optimale Versorgung sicherzustellen.


(Quelle: Orthomolecular Medicine News Service, der Newsletter kann unter folgendem Link abonniert werden: www.orthomolecular.org/subscribe.html)

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