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Klinische Bedeutung von orthomolekularen Substanzen
Glukosaminsulfat
therapeutische Schlüsselwörter: Osteoarthritis
Glukosaminsulfat und Osteoarthritis bei postmenopausalen Frauen

(Glucosamine sulfate reduces osteoarthritis progression in postmenopausal women with knee osteoarthritis: evidence from two 3-year studies)

Autoren: Bruyere O, Pavelka K, Rovati L, Deroisy R, Olejarova M, Gatterova J, Giacovelli G, Reginster JY

Die amerikanische Zeitschrift Menopause der Nordamerikanischen Menopause-Gesellschaft stellte 2004 Ergebnisse von zwei Studien (Studiendauer jeweils 3 Jahre) vor, die die Wirkung von Glukosaminsulfat auf Langzeit-Symptome und Entwicklung bestehender Kniearthrosen bei postmenopausalen Frauen untersuchte.

Es handelte sich um zwei in Kombination geplante, randomisierte, plazebokontrollierte, prospektive unabhängige Studien zur Wirkung von Glukosaminsulfat auf Symptome und strukturelle Modifikation von Osteoarthritis mit post-hoc-Analyse der Resultate bei postmenopausalen Frauen mit Kniearthrose.

Von 414 Teilnehmern in beiden Studien waren 319 postmenopausale Frauen, zu Studienbeginn waren die Verum- und Plazebogruppe vergleichbar im Hinblick auf demographische Zusammensetzung und Krankheitsbild, und zwar sowohl insgesamt als auch in der Untergruppe postmenopausale Frauen.

Nach 3 Jahren zeigte die Verumgruppe keine fortgeschrittene Gelenkspaltverschmälerung (Änderung: + 0,003 mm, 95 % CI, -0,09 bis 0,11), während in der Plazebogruppe eine Verengung um durchschnittlich –0,33 mm entstand (95 % CI, -0,44 bis – 0,22).
Diese Analyse, bezogen auf eine große Kohorte postmenopausaler Frauen, zeigte erstmals, dass eine pharmakologische Intervention bei OA in dieser von Kniearthrosen besonders betroffenen Bevölkerungsgruppe im positiven Sinn krankheitsmodifizierend wirkt.

(Quelle: Menopause 11(2) 2004 pp 138-143)
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