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Klinische Bedeutung von orthomolekularen Substanzen
Magnesium
therapeutische Schlüsselwörter: Bioverfügbarkeit von Magnesiumzitrat
Zur Bioverfügbarkeit von Magnesiumverbindungen
(Mg citrate found more bioavailable than other Mg preparations in a randomised, double-blind study)

Autoren: Walker AF; Marakis G; Christie S; Byng M (University of Reading, UK)

Randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte Parallel-Interventionsstudie

Studienobjekte: Magnesium-Aminochelat, Magnesiumzitrat, Magnesiumoxid – jeweils in der 300 mg elementarem Mg entsprechenden Menge

Teilnehmer: 46 gesunde Erwachsene
Dauer: 60 Tage

Urin-, Blut- und Speichelproben wurden zu Beginn der Studie, 24 Stunden nach der ersten Mg-Einnahme ("akute Supplementierung") und nach 60 Tagen ("chronische Supplementierung") überprüft.

Ergebnis: Die organischen Verbindungen zeigten nach 60 Tagen höhere Resorptionsraten (P=0.33) als MgO (Mg-Ausscheidung im 24-Stunden-Urin). Magnesiumzitrat führte zur größten mittleren Mg-Konzentration im Serum sowohl bei akuter (P=0,026) als auch bei chronischer Supplementierung (P=0,006).

Die Erythrozyten-Mg-Konzentration zeigte keine Unterschiede zwischen den Verbindungen, hingegen ergab die chronische Supplementierung von Magnesiumzitrat die höchste mittlere Magnesiumkonzentration im Speichel. MgO zeigte keinerlei Unterschiede gegenüber Plazebo.

Fazit: Die tägliche Supplementierung mit Magnesiumzitrat zeigt nach 60 Tagen der Behandlung in Vergleich mit den anderen untersuchten Mg-Verbindungen die höchste Bioverfügbarkeit.

(Magnes Res 2003 Sep;16(3):183-91)

Kontakt:
a.f.walker@reading.ac.uk
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