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Klinische Bedeutung von orthomolekularen Substanzen
Zink
therapeutische Schlüsselwörter: Leberschäden durch Alkohol; Erkältungskrankheiten; Windeldermatitis; AMD
Hinweise auf Studien zu Zink
   
Schützt Zink vor Leberschäden durch Alkohol?
Bei der 4. internat. Zinkkonferenz "Zinc Signals" im Mai 2003 stellte Prof. Dr.med. Y.J. Kang, Dept. of Medicine, Pharmacology and Toxicology von der Universität Louisville, Kentucky, die Ergebnisse einer Studie an Mäusen vor, die die Auswirkung von Zinksubstitution auf die Schädigung der Leberzellen durch Alkohol untersuchte.

Gruppe I erhielt nur Wasser
Gruppe II erhielt hohe Ethanoldosen
Gruppe III erhielt Wasser und Zink
Gruppe IV erhielt eine Kombination von Alkohol und Zink

Gruppe II zeigte die typischen alkoholbedingten Leberzellschäden. Bei Gruppe IV zeigte sich, dass die Leberschädigung deutlich herabgesetzt war. Die Zinksubstitution hinderte nicht nur die Entstehung von Leberschäden, sondern führte bei chronischen Leberschäden ansatzweise zu einer Reversibilität der Schäden.
Prof. Kang folgert für den Menschen daraus, dass es sinnvoll sein könnte, zwei bis drei Stunden vor Alkoholkonsum ein gut bioverfügbares Zinksupplement (Zinkpicolinat, ZInkzitrat, Zinkhistidin) einzunehmen.

Kontaktadresse Prof. Kang: yjkang01(at)athena.louisville.edu

(Quelle: diaita-Nutrigramm, 12.5.2003;)

   
Zink verkürzt und mildert Erkältungskrankheiten
In einer Doppelblindstudie am Wayne State University Health Center, Detroit, ergab eine Studie, daß Patienten, die innerhalb von 24 Stunden nach Beginn einer Erkältung Zink-Pastillen einnahmen, nur 4,5 Tage (gegenüber 8 Tagen und mehr) an Beschwerden litten. Sie berichteten auch über weniger Allgemeinbeschwerden, Husten und Naseputzen.

(Ann Int Med 2000; 133(4):245-52)


Windeldermatitis als Folge von Zinkmangel
In der Ausgsabe vom 25. Oktober 2000, Nr. 37, referiert die Zeitschrift ÄrzteWoche den Fall eines fünf Monate alten Babys mit dramatischer Windeldermatitis. Das Mädchen kam in der 23. Schwangerschaftswoche zur Welt. Abstriche auf Pilze und Bakterien waren negativ, durch eine Blutuntersuchung wurde schließlich ausgeprägter Zinkmangel diagnostiziert.
"Zinkmangel kommt bei extremen Frühgeburten häufig vor.

Frühchen haben einerseits eine negative Zinkbilanz und werden andrerseits oft lange Zeit parenteral ernährt. Auch Muttermilch kann zinkarm sein, Zinksupplementation kann also auch dann nötig sein, wenn die Frühchen Muttermilch erhalten."

Hinweis:
Zinkpicolinat ist als internationales Reinstoffsupplement in unterschiedlichen Dosierungen erhältlich. Fordern Sie weitere Informationen an.

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