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Klinische Bedeutung von orthomolekularen Substanzen
Vitamin C
therapeutische Schlüsselwörter: Strahlenschäden
Erfahrung aus Fukushima: Vitamin C hochdosiert reduziert Strahlenschäden

Am 1. Februar 2012 berichtete der Orthomolecular News Service von einer neuen japanischen Untersuchung in Zusammenhang mit der Reaktorkatastrophe in Fukushima. Arbeiter, die im Zuge der Katastrophenarbeit mit starker radioaktiver Strahlung in Berührung kamen, wurden teilweise mit hochdosiertem Vitamin C und anderen Antioxidantien behandelt.

Konkret wurden 16 Männer zwischen 32 und 59 Jahren, die fünf bis sechs Wochen im verstrahlten Bereich arbeiteten (Entsorgung kontaminierten Wassers, Messung der Strahlung an verschiedenen Stellen, Schuttbeseitigung usw.) in die Untersuchung aufgenommen. Blutproben wurden genommen für großes Blutbild und Blutchemie, Plasmaspiegel freier DNA und 47 krebsrelevante Genexpressionen.

Vier Arbeiter, die vor dem Betreten des Kraftwerksbereichs 25.000 mg Vitamin C i.v. erhalten hatten und über die ganze Arbeitsperiode Antioxidantien einnahmen, zeigten keine signifikante Veränderung in Bezug auf freie DNA und das Gesamtkrebsrisiko.

Drei Arbeiter, die kein i.v.-Vitamin C erhalten hatten, zeigten einen Anstieg des kalkulierten Krebsrisikos. Nach zwei Monaten Behandlung mit i.v.-Vitamin C und einer oralen Antioxidantiensupplementierung waren die Werte für freie DNA wieder im Normbereich und das kalkulierte Krebsrisiko war deutlich gesunken.

Literatur: Yanagisawa A. Effect of Vitamin C and anti-oxidative nutrition on radiation-induced gene expression in Fukushima nuclear plant workers. (Die PowerPoint-Präsentation der Untersuchung kann kostenlos heruntergeladen werden unter 
http://www.doctoryourself.com/Radiation_VitC.pptx.pdf


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