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Klinische Bedeutung von orthomolekularen Substanzen
Vitamin C und Impfungen – eine empfehlenswerte Kombination
Vitamin C zur Prävention von Impfungsnebenwirkungen und erhöhter Impfwirksamkeit.
Im Newsletter des OM-News Service erschien im Februar 2012 ein Artikel von Thomas E Levy* über Vitamin C zur Prävention von Impfungsnebenwirkungen und erhöhter Impfwirksamkeit.(1) PreventNetwork fasst zusammen.

Routinemäßige Impfungen sind nicht nur in den USA Gegenstand kontroverser Debatten. Die möglichen Nebenwirkungen sind entweder allergische Reaktionen oder negative Interaktionen aufgrund eines angeschlagenen Immunsystems zum Impfzeitpunkt. Egal welche Reaktion im Einzelnen auftritt, alle haben gemeinsam, dass sie direkt oder indirekt zu verstärktem oxidativen Stress führen. Daher ist es naheliegend, als generelle Maßnahme ein Antioxidans zu verabreichen.

Impfstoffe, die nicht in Einzeldosen verpackt sind, enthalten häufig als antiseptisches Konservierungsmittel Thiomersal, auf das es Unverträglichkeitsreaktionen gibt; außerdem befürchten manche, dass es durch die Speicherung des Quecksilbers im Körper zu einer schädlichen Schwermetallbelastung kommen könnte.

[Anmerkung von PreventNetwork: Impfstoffe für Kinder werden inzwischen normalerweise ohne Thiomersal hergestellt. Es gibt aber das Problem auch bei thiomersalhaltigen Pflegeprodukten für Kontaktlinsen und bei manchen Injektionslösungen, die in größeren Gebinden als für die Einmalanwendung abgepackt sind.]

Dr. Levy empfiehlt aus seiner Erfahrung eine routinemäßige Begleitung von Impfungen mit Vitamin C. Es ist ein hochpotentes Antidot für Quecksilber in allen seinen chemischen Verbindungen (2-5) und stellt – vor und nach der Impfung  eingenommen – keinesfalls ein Gesundheitsrisiko dar. Es gibt aber darüber hinaus Untersuchungen, die zeigen, dass Vitamin C die Antikörperbildung des Immunsystems positiv beeinflusst, also die Wirksamkeit der Impfung erhöht (6-14). Es gebe bis dato keine Berichte, dass Vitamin C in irgendeiner Dosierung toxisch wirke. Eine Einschränkung gebe es allerdings für Patienten mit bekannter Niereninsuffizienz.

Für die praktische Umsetzung macht Dr. Levy aus seiner ärztlichen Erfahrung folgende Angaben: Um eine optimale Prävention von Nebenwirkungen und Steigerung der Antikörperproduktion zu erreichen, sollte Vitamin C etwa drei bis fünf Tage vor der Impfung und zwei bis drei Tage nach der Impfung eingenommen werden.

Babies (unter 5 kg KG) könnten 500mg über den Tag verteilt bekommen [zB in Fencheltee], Kleinkinder zwischen 5 und 10 kg KG zwischen 500 und 1000 mg [dem KG angepasst]. Bei älteren Kindern könne man als Faustregel von 1000 mg/Tag pro Lebensjahr ausgehen. Wegen der besseren Verträglichkeit sollte gepuffertes Vitamin C verwendet werden [15].

Grundsätzlich gelten seine Überlegungen betreffend Vitamin C und Impfungen auch für Erwachsene, betont Levy. So wäre es sinnvoll, vor und nach der Grippeimpfung einige Wochen Vitamin C in höherer Dosierung einzunehmen.

Anmerkungen und Literaturverweise
* Thomas E. Levy, Arzt und Jurist, ist Kardiologe und zugelassener Anwalt in Colorado. Er hat mehrere Bücher und Fachartikel zu Vitamin C publiziert.

  1. Vitamin C Prevents Vaccination Side Effexts; Increases Effectiveness. Orthomolecular Medicine News Service, February 14, 2012
  2. Mokranjac, M. and C. Petrovic (1964) Vitamin C as an antidote in poisoning by fatal doses of mercury. Comptes Rendus Hebdomadaires des Seances de l'Academie des Sciences 258:1341-1342
  3. Carroll, R., K. Kovacs, and E. Tapp (1965) Protection against mercuric chloride poisoning of the rat kidney. Arzneimittelforschung 15:1361-1363
  4. Vauthey, M. (1951) Protective effect of vitamin C against poisons. Praxis (Bern) 40:284-286
  5. Gage, J. (1975) Mechanisms for the biodegradation of organic mercury compounds: the actions of ascorbate and of soluble proteins. Toxicology and Applied Pharmacology 32:225-238
  6. Prinz, W., R. Bortz, B. Bregin, and M. Hersch (1977) The effect of ascorbic acid supplementation on some parameters of the human immunological defence system. International Journal for Vitamin and Nutrition Research 47:2248-257
  7. Vallance, S. (1977) Relationships between ascorbic acid and serum proteins of the immune system. British Medical Journal 2:437-438
  8. Prinz, W., J. Bloch, G., G. Gilich, and G. Mitchell (1980) A systematic study of the effect of vitamin C supplementation on the humoral immune response in ascorbate-dependent mammals. I. The antibody response to sheep red blood cells (a T-dependent antigen) in guinea pigs. International Journal for Vitamin and Nutrition Research 50:294-300
  9. Feigen, G., B. Smith, C. Dix, et al. (1982) Enhancement of antibody production and protection against systemic anaphylaxis by large doses of vitamin C. Research Communications in Chemical Pathology and Pharmacology 38:313-333
  10. Li, Y. and R. Lovell (1985) Elevated levels of dietary ascorbic acid increase immune responses in channel catfish. The Journal of Nutrition 115:123-131
  11. Amakye-Anim, J., T. Lin, P. Hester, et al. (2000) Ascorbic acid supplementation improved antibody response to infectious bursal disease vaccination in chickens. Poultry Science 79:680-688
  12. Wu, C., T. Dorairajan, and T. Lin (2000) Effect of ascorbic acid supplementation on the immune response of chickens vaccinated and challenged with infectious bursal disease virus. Veterinary Immunology and Immunopathology 74:145-152
  13. Lauridsen, C. and S. Jensen (2005) Influence of supplementation of all-rac-alpha-tocopheryl acetate preweaning and vitamin C postweaning on alpha-tocopherol and immune responses in piglets. Journal of Animal Science 83:1274-1286
  14. Azad, I., J. Dayal, M. Poornima, and S. Ali (2007) Supra dietary levels of vitamins C and E enhance antibody production and immune memory in juvenile milkfish, Chanos chanos (Forsskal) to formalin-killed Vibrio vulnificus. Fish & Shellfish Immunology 23:154-163
  15. Verschiedene vor allem international Hersteller bieten gepuffertes Vitamin C in Kapseln oder als Pulver an (ohne potentiell allergene Zusatzstoffe), aber auch herstellende Apotheken verkapseln z.B. Calciumascorbat
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