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Nachrichten
21. Mär 2013
4. Österreichischer OM-Tag der ÖGOM
06. April 2013 in Wien
4. Österreichischer OM-Tag der ÖGOM
06. April 2013 in Wien

Zum 4. Mal lädt die ÖGOM zur einzigen österreichischen Tagung für orthomolekulare Medizin nach Wien ein. Die Themenschwerpunkte ergeben sich vor allem aus Fragen von KollegInnen während des Jahres und aus relevanten neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. In diesem Jahr sind die Themen der Vorträge und Workshops folgende:
● Aminosäuren – unterbewertet!
● Stress/Burnout – überbewertet?
● Schilddrüsentherapie – neu / bewährt
● Nahrungsmittelunverträglichkeiten – ein unschuldiges „Vergnügen?
Veranstaltungsort ist wie gewohnt das Seminarzentrum Am Spiegeln, das auch Übernachtungsmöglichkeit bietet (Seminarzentrum Am Spiegeln, A-1230 Wien, Johann-Hörbiger-Gasse 30, Tel: 0043.1.8893093, Fax: 0043.1.8893093.990, email@amspiegeln.at 


Nachstehend einige wichtige Links:

Einladungsflyer zur verbindlichen Anmeldung

Geplanter Tagesablauf

Anfahrt: http://www.amspiegeln.at/anreise.php


Die ReferentInnen in alphabetischer Reihenfolge:


Heidelinde Amon-Aspalter


  Physiotherapeutische Ausbildung im Wilhelminenspital in Wien, anschließend ein Jahr Berufstätigkeit in Honduras, dann mehrere Jahre im Reha-Zentrum Weißer Hof in Klosterneuburg. Referententätigkeit. Führt eine größere physiotherapeutische Praxis in Leoben.

Gerz Wolfgang

 
  Seit 1987 niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin in München. Deutsche Zusatzausbildungen in Naturheilverfahren und Chirotherapie, seit 1984 Ausbildung und Beschäftigung mit Applied Kinesiology (AK), seit 1991 offizielle Lehrberechtigung für AK, Gründungsmitglied und mehrere Jahre Präsident der Deutschen Gesellschaft für AK sowie Vorsitzender des International College of Applied Kinesiology-Deutschland. 2006-2010 Lehrauftrag an der LMU München. Hauptinteressengebiete u.a.: Orthomolekulare Medizin, Klinische Ökologie, Toxikologie, Hormonelle Regulationsstörungen, Allergien, Verbindung Allgemeinmedizin-Zahnheilkunde, u.a. Referententätigkeit im In- und Ausland, zahlreiche Publikationen. Einen ausführlicheren Lebenslauf mit Publikationsliste finden Sie hier.

Schlett Siegfried, Dr. med.

 
  Studium der Humanmedizin in Bochum, Aachen und München, Dr. med., anschließend Pharmaziestudium in Bonn. Als Apotheker tätig in München. Stellv. Obmann der ÖGOM.
1996 Entwicklung eines Ausbildungscurriculums Orthomolekulare Medizin, das als Basis für das Diplom-Curriculum der Österreichischen Ärztekammer diente. Seit 1996 als Referent für OM in der Aus- und Fortbildung in Deutschland und Österreich tätig. Arbeitsschwerpunkte u.a.: biologische Therapiekonzepte, bioidentische Hormontherapien, Integration von Nährstoffen in therapeutische und präventive Konzepte.

Schroth Rainer, Dr. med.

 
  Fach: Allgemeinmedizin. Ausbildungsleiter, Gründungsmitglied und Obmann der ÖGOM. Niedergelassener Arzt und Ärztlicher Leiter der SKA Die Schrothkur in Obervellach. Orthomolekularmedizinisch tätig seit über 30 Jahren. OM-Fachreferent bei zahlreichen internationalen Kongressen und Seminaren zur OM.

Spona Jürgen, Prof. Dr. rer. nat.

 
  war nach seinem Chemiestudium in einem zwei Jahre langen USA Aufenthalt an der Princeton University, dem National Institute of Health und dem Cornell Medical Center als Research Fellow tätig. Er wurde anschließend mit der Leitung des Hormonlaboratoriums an der damaligen Frauenklinik der Universität Wien betraut. Er ist Professor emer. für Biochemie an der Medizinischen Universität Wien, leitete das Ludwig Boltzmann Institut für experimentelle Endokrinologie und ist wissenschaftlicher Berater der Firma Vitalogic. Seine mehr als 450 wissenschaftlichen Publikationen beschäftigen sich mit molekularer Endokrinologie, oraler Kontrazeption, Onkogene. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich nunmehr mit dem Thema Aminosäuren, Ernährung und Bewegung. Seine Bücher „Well-Aging“ und „Vitalquelle Aminosäuren“ beschreiben die Ergebnisse seiner Forschungstätigkeit über diese Themen in leicht verständlicher Form. 

Die Vorträge und Workshops im Einzelnen

Vorträge:

Neue Sicht einer ganzheitlichen Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen.
Dr. med. Siegfried Schlett, München, Wolfgang Gerz, München

Die neuesten Erkenntnisse einer naturidentischen Hormontherapie bei Schilddrüsenerkrankungen haben breite Resonanz gefunden. Dr. Schlett und Herr Gerz werden die Grundzüge dieser Behandlung auf einfache und verständliche Art vortragen. Die physiologischen und pathophysiologischen Zusammenhänge, die übergeordnete Bedeutung dieser Drüse und ihre Verbindung zur Nebenniere, bis hin zu toxischen Belastungen, sind nicht nur spannend, sondern haben auch Relevanz für die tägliche Arbeit in der Praxis. Im ersten Teil stehen die Schilddrüse und ihre Interaktion mit anderen Hormonsystemen und bioidentischen Therapieansätzen im Vordergrund.
Im zweiten Teil (Nachmittagsworkshop) werden Fragen zu diesem Thema diskutiert, die Ausführungen vom Vormittag vertieft und Patientenbeispiele besprochen, denen auch Sie immer wieder begegnen.

Personalisierte Aminosäure-Substitution
Prof. Dr. Jürgen Spona, Wien

Aminosäuren sollten nicht nur in der Sportmedizin Anwendung finden. Warum  diese Bausteine des Lebens so sehr vernachlässigt werden, ist nicht erklärbar. Dass aus nur 20 Aminosäuren nahezu 50.000 Proteine hergestellt werden, ist eines der vielen kleinen Wunder im großen Wunder Mensch. Aminosäuren greifen in Entgiftungsvorgänge, in Regeneration, in den Energiestoffwechsel, in die Kollagensynthese, in das Immunsystem und vieles mehr ein. Wenn Sie diese Bausteine des Lebens mehr in Ihre tägliche Praxis einbauen, werden Sie erstaunt sein, welche Erfolge Sie erzielen können. Wie alle anderen Maßnahmen in der Orthomolekularen Medizin gilt auch bei Aminosäuren der Grundsatz „Messen – Therapieren – Kontrollieren“. Das wird immer einfacher. Eine Blutabnahme aus der Vene ist nicht mehr notwendig, es genügt ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere, um exakte Werte zu erhalten. Prof. Dr. Spona wird mehrere praktische Beispiele besprechen und Ihnen auch erklären, warum Aminosäuren unbedingt mit bestimmten Mikronährstoffen, die Sie schon lange kennen, kombiniert werden sollen.  

Kein „unschuldiges“ Vergnügen!
Fructose-, Lactose- und andere Intoleranzen
Dr. med. Rainer Schroth, Obervellach

Natürlich gibt es auch Völlegefühl und Blähungen. Sie werden uns täglich „präsentiert“. Melden sich, laut oder leise, und sind doch nur ein Symptom, bzw. Hinweis auf mehr. Wussten Sie, dass Fructose das so gefährliche viscerale Fett erhöht? Glucose hingegen „nur“ das subcutane Fett erhöht? Kennen Sie die Folgen dieser Unverträglichkeiten im Aminosäure- und Mineralstoffwechsel, die Auswirkungen auf das Immunsystem, auf die Psyche, die traurigen Verstimmungen, die Gewichtszunahme und den Zusammenhang von Fructose und Nicht-alkoholischer-Fettleber? Wissen Sie, wie uns die Lebensmittelindustrie austrickst? Es gibt viel Neues zu diesem spannenden, immer noch vernachlässigten Thema. In der eigenen Praxis eine perfekte Diagnose zu stellen, ist einfach. Glückliche Patienten zu haben, sie zu begleiten, ihnen mit nebenwirkungsfreier, orthomoleku-larer Therapie zu helfen, ist auch für uns Ärzt/Innen wichtig.

Workshops

Stress – Burnout – Depression – Erschöpfung?
Dr. med. Rainer Schroth, Obervellach

Viele meinen, sie seien total ausgebrannt. In Wirklichkeit kann es sich um falsche Selbst-einschätzung, um einen Mangel an bestimmten Substanzen, um  Mangel an Bewegung handeln! Viele fürchten die Diagnose und meiden jeglichen Arztkontakt.
Die Grenzen der Diagnosen verschwimmen, manches überschneidet sich, doch das stellt heute kein Problem mehr dar, denn ein Burnout, Depressionen, Stress etc.
• kann man schon früh erkennen
• kann man verhindern
• kann man messen
• kann man gut behandeln.
Ob „gesundes“ Leben hilft, ob nicht zu viel Gesundheit auch wieder krank macht?
In jedem Fall handelt es sich um d a s  Top-Thema 2012 und das wird es auch noch einige Zeit bleiben.

Stressabbau mit richtigem Atmen und richtiger Bewegung!
Physiotherapeutin Heidelinde Amon-Aspalter, Leoben

Warum fühlen wir uns wohl, wenn wir unseren Körper „benutzen“? Warum fühlen wir
uns müde, abgespannt und kraftlos, wenn wir unseren Bewegungsapparat zu einem Sitz-apparat  umfunktionieren?
Es muss nicht immer Stress im Sinne einer Überforderung sein. Auch nach lang andauerndem Ärger laufen wir mit hohen Puls-, Blutdruckwerten herum und die Zuckerwerte gleichen denen eines Diabetikers. Was bekanntlich nicht sehr gesund ist. Der Abbau von Stress-hormonen braucht Arbeit, braucht Bewegung. Wer sich ärgert, muss laufen!
Frau Amon-Aspalter zeigt Ihnen, wie man richtig atmet, sich richtig bewegt, um Stress am besten abzubauen, damit Sie es Ihren PatientInnen weitergeben können.

Vertiefung Schilddrüsenerkrankungen
Dr. Siegfried Schlett und Wolfgang Gerz

Eine Vertiefung zum Thema vom  Vormittag. Wie sieht die Praxis aus? Was ist der Unter-schied zur klassischen Therapie? Was sind die Vorteile, wo sind die Grenzen? – und vieles mehr  Alle Ihre Fragen sind erwünscht und werden gerne beantwortet.


 

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